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Pressemitteilung
06.05.2017

Führungswechsel beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie

Berlin, Mai 2017 - Stefan Jungk übernimmt Präsidentschaft von Helmuth Jacobi beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie. Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung im Mai 2017 stand in Berlin ein Führungswechsel an. Stefan Jungk übernahm die Präsidentschaft von Helmuth Jacobi, der die Geschicke des Industrieverbandes insgesamt 16 Jahre geprägt hat.

Helmuth Jacobi wurde im Jahre 2001 von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie e.V. erstmals zum Präsidenten gewählt und seither jedes zweite Jahr in diesem Ehrenamt bestätigt. Zudem ist er seit 2007 Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Bundesverbandes. Zuvor war er seit 1985 Mitglied des Vorstandes und kommt nun insgesamt auf 32 Jahre Tätigkeit in diesem Gremium! Dazu Martin Roth, Geschäftsführer des Ziegelverbandes: „Helmuth Jacobi ist es gelungen, die Interessen der kleinen und der großen, konzerngebundenen Hersteller auf einen Nenner zu bringen und frühere Konflikte über den richtigen Weg der Verbandsorganisation aus dem Wege zu räumen. So kann der Verband nun mit einem Organisationsgrad von über 80 Prozent kompetent auf allen Ebenen für die Ziegelindustrie wirken. Zudem ist es Herrn Jacobi immer ein besonderes Anliegen gewesen, das historische Erbe der Ziegelindustrie zu bewahren.“

Jacobi wird nach der Satzung des Verbandes noch mindestens zwei Jahre als "outgoing Präsident" tätig sein, weiterhin den Sozialpolitischen Ausschuss leiten und damit das Tarifgeschehen der Branche bestimmen. Außerdem vertritt er den Bundesverband im Vorstand des Dachverbandes bbs Baustoffe, Steine+Erden. Mit Erreichen des 70. Lebensalters wolle er aber auch die Tätigkeit als Vizepräsident aufgeben und Platz für einen Jüngeren machen. Schon frühzeitig hat sich Jacobi dafür ausgesprochen, das "best of-Prinzip" auch in der Verbandsorganisation umzusetzen. Dies bedeutet, dass Doppelarbeit vermieden und die Themen dort behandelt werden, wo die Unterstützung und Sachkunde am größten ist. 

Helmuth Jacobi: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil mir die Branche und viele meiner Kollegen im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Lachend, weil es Zeit ist für einen Wechsel und weil ich meine Nachfolge bei Stefan Jungk in guten Händen weiß.“

Der neue Präsident Stefan Jungk, Geschäftsführender Gesellschafter JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton, hat sich schon vor zwei Jahren bei seiner Wahl als "incoming Präsident" den Verbandsmitgliedern ausführlich vorgestellt. Nach Banklehre, anschließendem Studium der Betriebswirtschaft und erster Berufserfahrung stieg er schon 1996 in das Familienunternehmen JUWÖ - Porotonwerke Ernst Jungk & Sohn GmbH ein. 2004 wurde er dort Prokurist und Geschäftsführer. Ein Jahr später wurde er dann bei JUWÖ auch geschäftsführender Gesellschafter. 

Stefan Jungk ist zudem seit 1998 Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie und seit 1998 Mitglied der Tarifkommission des Tarifbezirks Ziegelindustrie Südwest. Im Jahre 2000 wurde er Vorstandsmitglied des Güteschutz Ziegelindustrie Süd, fünf Jahre später Vorsitzender des Vorstandes des Industrieverbandes Ziegelindustrie Südwest e.V. Jungk gehört darüber hinaus zu den Gründungs- und Gremiumsmitgliedern der „Mein Ziegelhaus GmbH u. Co KG“. Dem Ziegel-Zentrum Süd e.V. ist er seit 2006 als Vorstandsmitglied verbunden. 2011 wurde er dann zum Vorstandsmitglied des Industrieverbandes Steine und Erden Südwest e.V. und als Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der deutschen Ziegelindustrie berufen.
Außerdem erhielt Stefan Jungk 2008 und 2009 zwei Auszeichnungen für seine berufliche Arbeit: 2008 den Mainzer Wirtschaftspreis (1. Platz in der Kategorie „Bestes Nachfolgekonzept“), ein Jahr darauf die Goldene Juniorennadel der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Das Trio im Präsidium vervollständigt Anton Hörl, Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG, der seit 2013 dem Präsidium angehört und ein weiterer Garant für die Kontinuität der Arbeit des Bundesverbandes ist. 

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