Startseite Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V.
Pressemitteilung
25.10.2018

Zweischalige Ziegel-Bauweise im Trend - kräftige Produktionszuwächse beim Vormauerziegel

Berlin, 22.10.2018 – Die Produktion von Vormauerziegeln wächst seit zwei Jahren kräftig, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Die wertmäßige Produktion in der Vormauerziegelindustrie stieg im 1. Halbjahr 2017 um 14,5 Prozent auf 77 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum, im 1. Halbjahr 2018 gegenüber 2017 noch einmal um 11,6 Prozent auf 86 Millionen Euro. Bei der Produktionsmenge stellte das Statistische Bundesamt in denselben Betrachtungszeiträumen Steigerungen von 9,2 Prozent auf 361 Millionen Kubikmeter sowie 8,3 Prozent auf 391 Millionen Kubikmeter Vormauerziegel fest. 

Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2017 für Backstein-Architektur: Wohnbebauung mit Kinderhaus in München von Palais Mai / Copyright: Simon Jüttner / Sebastian Schels / PK Odessa Co.
Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2017 für Backstein-Architektur: Wohnbebauung mit Kinderhaus in München von Palais Mai / Copyright: Simon Jüttner / Sebastian Schels / PK Odessa Co.

Individuelle Fassadengestaltung

„Das ist ein deutlicher Trend zugunsten der zweischaligen Ziegel-Bauweise“, freut sich Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie. Immer mehr Architekten, Bauherren und Investoren erkennen die Vorteile, so Frederichs: „Vormauerziegel haben eine unbegrenzte Lebensdauer, sind dauerhaft farbecht, wartungsfrei und wertbeständig. Zudem bieten sie besten Wärme-, Schall- und Schlagregenschutz.“ Hinzu komme die Möglichkeit der kreativen Fassadengestaltung durch individuelle Farben und Formen der Vormauerziegel, was insbesondere Architekten inspiriere. „Wir stellen fest, dass Architekten vor allem beim Objekt- und Wohnungsbau verstärkt auf individuelle Lösungen bei der Fassadengestaltung mit Ziegeln setzen.“ Die Vormauerziegelindustrie habe sich schnell auf diesen Trend eingestellt und könne die geeigneten Produkte entwickeln und herstellen, so der Hauptgeschäftsführer.